Erfahrungen – Lymphstau
Anfänglich habe ich viel Zeit und Kraft mit Lymphdrainage-Behandlungen verbracht.
Ich bin schon vor der Erkrankung sehr gerne gelaufen, das heißt bei mir Walking als gelenkschonendere Variante. Irgendwann habe ich festgestellt, wenn ich beim Walken mit schwingenden Armen mein Training absolviere, ist die Lymphe im Körper gut in Bewegung und der Stau in der Hand lässt nach.
Zusätzlich schwimme ich einmal pro Woche eine halbe Stunde. Das schwemmt unglaublich aus. Allein im Wasser sein in schon angenehm.
1-2 mal pro Woche trinke ich Brennnesseltee, im Sommer von frischen Brennnesselspitzen gebrüht. Auch das hilft weiter.
Und natürlich nicht zuletzt meine Lachyoga-Treffen – auch die wirken sich positiv auf den Lymphfluss aus. Sehr begeistert empfehle ich allen unsere Lach-Tanz-Party. Nach Lachen und Tanzen geht es mir und meinem Arm einfach “nur” gut. Die gesundheitlichen Vorzüge des Lachens schildert sehr anschaulich Barbara Rütting in Lach dich gesund: Ratschläge, Tipps und Tricks
Die Broschüre von Frau Dr. Kleine-Tebbe, die mich supergut operiert hat, zum Thema Brustkrebs und Sport war und ist zusätzlich sehr hilfreich. Für mich bedeutet das tägliche (wenn der Schweinehund nicht da ist) Gymnastikübungen.
Mit den aufgeführten Maßnahmen, die ich überall zu jeder Zeit anwenden kann, wenn nicht schwimmen dann laufen, wenn beides nicht, dann Gymnastik und so fort, geht es mir “lymphstaumäßig” sehr gut.
Tags: Lymphstau nach Brustkrebs-Operation